it goes on... neues Semester!

 
YEAH! Danke Marius für den neuen Jeens-Flyer!
Ich freu mich schon auf den Input [Gemeinschaft rockt] am Samstag, ein spannendes Thema, mit dem wir so oft konfrontiert sind=) Sei dabei!
und diesmal gibt's sogar ein gemeinsames Abendessen nach Jeens (ca. gegen 19.00 Uhr)

 
 

Widersprüche im Widerspruch (1)

Endlich fange ich damit an, über die Fragen zu schreiben, die mich eigentlich schon seitdem ich angefangen habe an Gott zu glauben, beschäftigen. Die nächsten drei Beiträge handeln deshalb von Widersprüchen und Zweifeln am Christentum, die in sich widersprüchlich sind (und hoffentlich kommen die geplanten Beiträge auch zustande).

Ich fange mit einem Klassiker an:

"Weil Gott Böses zulässt, kann es ihn nicht geben."

Sehen wir uns die Frage genauer an. Eine Stelle aus "Sehnsucht des Herzens" von Ravi Zacharias (dessen Bücher ich nur sehr empfehlen kann) entlarvt den Kern der Frage als widersrprüchlich. Während eines Vortrages in Nottingham stellte eine ziemlich aufgebrachte Person folgende Frage an Herrn Zacharias:

"Es kann unmöglich einen Gott geben angesichts all des Bösen und des Leidens, das es in der Welt gibt!"
Der Vortragende antwortete: "Wenn Sie sagen, dass es so etwas wie das Böse gibt, setzen Sie damit nicht voraus, dass es so etwas wie das Gute gibt?"
"Natürlich", gab er zurück.
"Aber wenn Sie voraussetzen, dass es so etwas wie das Gute gibt, setzen Sie damit nicht auch gleichzeitig voraus, dass es so etwas wie ein moralisches Gesetz gibt, auf dessen Grundlage zwischen dem Guten und dem Bösen zu unterschieden wird?"
"Ich denke schon", kam die Antwort etwas zögerlicher und leiser.
"Wenn es also ein Moralgesetz gibt, müssen Sie auch einen Moralgesetzgeber postulieren. Aber den wollen Sie ja gerade widerlegen, indem Sie seine Existenz abstreiten. Wenn es keinen Moralgesetzgeber gibt, gibt es auch kein Moralgesetz. Wenn es kein Moralgesetz gibt, dann gibt es weder das Gute noch das Böse. Dann weiß ich aber nicht so recht, wie Ihre Frage lautet!"
Es herrschte Schweigen und dann sagte er: "Wonach frage ich Sie denn dann?" Die Komik der Situation war offensichtlich. Deutlich erschüttert stellte er fest, dass im Kern seiner Frage eine Voraussetzung lag, die seiner eigenen Schlussfolgerung widersprach. Der Skeptiker muss nicht nur eine Antwort auf seine eigene Frage geben, sondern auch die Frage selbst rechtfertigen, wenn er ernst genommen werden will.
(zitiert aus: "Sehnsucht des Herzens", Ravi Zacharias, Seite 92-93, Hervorhebungen von mir)

Gottes Sinn für Schönheit

Ein Spaziergang im Regen auf der Donauinsel ist ein Erlebnis, dass allein durch Worte unmöglich erlebbar gemacht werden kann. Ich versuche es trotzdem. (Mit ein paar Hilfsmitteln)

















Als ich die Straßenbahn verlasse und den naß-glänzenden Asphaltweg zum Fußballplatz betrete, decken die dicken Wolken den Himmel mit mattem Grau-Blau zu, während hinter dem Milleniumstower die Wolkenwand zereißt und in gold-gelben Ton der anbrechenden Dämmerung vorbeizieht. Der Regen füllt die Atmossphäre wie ein Nebel und lässt alle Farben wie durch ein trübes Glas leuchten.

Die Luft duftet nach nassem Gras und kalter Erde -
Warum gibt es eigentlich kein Parfum, das nach nassem Gras duftet?

Auf dem Wasser des neuen Donaukanals schläft eine einsame Insel aus blauen und weißen Plastik-Kontainern, allein durch einen dünnen Holzsteg zum satten Grün der zwischen den zwei Strömen emporragenden Donauinsel verbunden, während ein Mann mit seinem Kanu weiter Flußaufwärts unhörbar in meine Richtung paddelt - jedes Geräusch ist vom beständigen Prasseln des Regens verschluckt - die vorbei fahrendend Autos, die Straßenbahn ...

- alles wirkt geisterhaft, als befände es sich hinter einer unsichtbaren Glaswand ...

- alles ist still.

Nur ein nasses Rauschen ist zu hören - nur das "Patsch-Patsch" meiner auf Wasserlacken klatschenden Schritte.



Zwischen die Allee massiver Betonsäulen, die die U-Bahnstrecke trägt, prasselt der vom Wind getriebene Regen auf den Brückenboden, wo er wie glänzender Staub verweht wird. In einer Art von Schimmer-Effekt schweben tausend Tropfen entlang der Brücke, vergleichbar mit einem tanzenden Weizenfeld, dass sich wie
Wellen im Wind bewegt. Unter das gewaltige Rauschen der Blätterherde, neben dem "klatsch-ka-klatsch-latsch-ka-latsch-tsch" der aufschlagenden Tröpfchen mischt sich das bassmächtige Donnern der über mir fahrenden U-Bahn. Durch das Flussbecken der Donau strömen erdrückende Mengen von Wasser an mir vorbei, irgendwo ins Unendliche.

Glück vs. Freude

Heute hatte ich ein anregendes Gespräch mit zwei Zivildienern. Das Thema verlief über die Beobachtung, dass Religionen immer mehr an Bedeutung verlieren und eine schwammige Spiritualität immer beliebter werde zu einer interessanten Frage.
Stefan (einer der Beiden) vertrat, oder vertritt sie immer noch, die Ansicht wenn wir glücklich sind, dann ist auch unser Leben sinnerfüllt.

Die Schlussfolgerung also:
Glück => Sinn!

Ich war entschieden dagegen und behauptete, dass zwischen Glück und Sinn keinerlei Verbindung besteht. 

Ravi Zacharias erzählt in seinem Buch "Kann man ohne Gott leben?" von einer Begegnung mit einer Frau, die seine Vorträge zur Frage "Was gibt dem Leben einen Sinn?" besuchte:

"Sie redete ausgiebig von ihrem Mann und seinen vielen beruflichen Errungenschaften. Er hatte einen guten Ruf und galt als Pionier auf seinem Gebiet, und finanziell war er äußerst erfolgreich. Kurz: er wurde bewundert, beneidet und von allen, die ihn kannten, geliebt. Sein ganzes Leben - vom Heim bis zum Büro - strömte Zufriedenheit, Erfolg und Einfluss aus. Wie sollte sie dann die Ereignisse jener verhängnisvollen Nacht erklären? Sie erzählte mir von einem plötzlichen, grässlichen Geräusch, das sie aus dem Schlaf
aufschrecken ließ. [...] Sie ging ängstlich auf das Geräusch zu, bis sie ihren Mann sah, der zusammengekrümmt am Küchentisch saß, den Blick erstarrt, in der Hand eine hingekritzelte Notiz. Mit einem kurzen Blick auf das Stück Papier zerbrach ihre Welt, und seit jener Nacht zermarterte sie sich mit Abertausenden Fragen. Der Abschiedsbrief des Selbstmörders begann mit den Worten: 'Manche Menschen sterben eines natürlichen Todes. Andere, die dem Leben nicht mehr ins Auge sehen können, beschließen es abzukürzen.'" (aus "Kann man ohne Gott leben?" - Seite 102)

Hängt der Sinn unseres Lebens von unserem Glück ab, müssen wir immer und immer wieder und nichts anderes tun, als unser Glück zu suchen - und selbst dann, stellt sich die Frage, wie wir mit trostlosen Momenten umgehen, an denen das Leben nicht gerade arm ist.


Glück => ?

Der Ausgangspunkt stellt sich als wackelig heraus. Erst wenn unser Leben Sinn hat, sind wir vom Zwang glücklich zu sein befreit - erst dann, können wir auch im Leid Freude und Dankbarkeit empfinden.

Die Schlussfolgerung muss lauten:
Sinn => Freude!

Hmm......da fehlt noch was in der Gleichung.
? => Sinn => Freude



Kommt alle her zu mir, 
die ihr euch abmüht und unter Last leidet! 
Ich werde euch Frieden geben.
Nehmt meine Herrschaft an und lebt darin!
Lernt von mir!
Ich komme nicht mit Gewalt und Überheblichkeit.
Bei mir findet ihr, was eurem Leben Sinn und Ruhe gibt.
Matthäus 11, 28 - 29


Sinn <= Jesus => Freude

Jesus ist der Kern , der Ausgangspunkt, um den sich alles dreht. Um ihm näher zu kommen, müssen wir, jeder für sich und gemeinsam, seine Liebe zu uns erforschen. Wie bei einer Beziehung können wir ihn nur dann kennen lernen, wenn wir uns auf ihn einlassen, wenn wir ihn befragen und von ihm lernen. 

Und er kann uns ins Staunen versetzen...

Zum Nachdenken


Warum glaubendes Vertrauen wichtig ist?

                           - Damit wir Gottes Größe sehen lernen!


Wer glaubt, dass Jesus Christus der von Gott verheißene Retter ist, der ist ein Kind Gottes. Kinder aber, die ihren Vater lieben, die lieben auch ihre Brüder und Schwestern. Dass wir wirklich Gottes Kinder lieben, erkennen wir daran, dass wir seine Gebote halten. Denn Gott lieben heißt nichts anderes als das tun, was er uns sagt; und das ist nicht schwer. Denn das Leben, das Gott uns gegeben hat, ist mächtiger als alle Verlockungen dieser Welt. Wir können sie durch den Glauben besiegen. Diesen Sieg aber kann nur erringen, wer fest daran glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist.

1. Johannes 5, 1-5

Musik inspiriert

Welches Lied hat dich in deinem Leben bisher  
 inspiriert| zum Nachdenken gebracht| Gott näher gebracht
& Warum?

feel free to share(:

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der brandaktuelle, neue flyer - damit wir alle auf dem laufenden sind:)